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Praxis-Erfahrungen mit der Starcon-Methode

von Caroline Zimmerli-Zürcher

Ich praktiziere diese Methode sehr gerne. Eine Sitzung dauert rund 90 Minuten. Der Klient liegt dabei auf einer Massageliege. Es ist eine heilige, wunderschöne Tätigkeit, die mich und den Klienten mit Demut, Freude und Achtung der Schöpfung gegenüber erfüllt. Das Gewahrwerden der verschiedenen Ebenen erzeugt einen Zustand tiefer Zufriedenheit. Durch das Verbinden mit den Sternenlicht-Kristallen werde ich gefühlsmässig an eine Verwandtschaft erinnert, die wir hier auf der Erde vergessen haben. Es ist die Wahrnehmung, dass der Klient und ich Teile eines grösseren Ganzen sind. Dieses Gefühl der Verbundenheit äussert sich zum Beispiel darin, dass ich nach einer solchen Behandlung aufpassen muss, den allenfalls neuen Klienten nicht automatisch mit „Du“ anzusprechen.

Es ist eine Verwandtschaft und Verbundenheit spürbar, die an die gemeinsame Vergangenheit und Zukunft im JETZT erinnert. Es ist eine ausgesprochen erfüllende „Arbeit“. Das Schönste daran ist das „aktive“ Verbinden und im gleichen Masse das „inaktive“ Teilhaben an einem Prozess, der über das höhere Selbst des Einzelnen spürbar in Bewegung gebracht wird.

Der Klient spürt manchmal, wie er auf mehreren Ebenen gleichzeitig voll präsent ist – einerseits lokalisiert in seinem physischen Körper und andererseits als nichtlokales weit ausgedehntes Wesen. Wir deuten dies als zartes Anklingen unserer wahren Grösse als kosmische Lichtwesen. Eindrücklich ist, dass dabei zuweilen auch ganz klare Gedanken oder Botschaften auftauchen. 

Manche Klienten erleben dieses Gefühl der Ausdehnung sehr stark und ich habe dann oft das Gefühl, dass der ganze Praxisraum energetisch ausfüllt. Manchmal nimmt man sich auch als winziger Teil wahr, der auf wundersame Weise genau an der richtigen Stelle im „Grossen Plan“ eingebunden ist und darin seine Bedeutung findet. Körperliche Empfindungen wie Kälte, Wärme, Druck usw. können auftauchen und eben so rasch wieder verschwinden. Manche erleben RaumZeit-Reisen, sehen dynamische Geometrien oder haben intensive Farb- und Klangerlebnisse. Jemand hat es einmal als „kosmische Droge“ bezeichnet. Das Erfahrungsspektrum ist sehr breit. Ich hatte auch schon einen Klienten, der gar nichts erlebt hat.

Wenn ich mit den Sternenlicht-Kristallen arbeite, sie in die Hände nehme oder auf die Chakren lege, empfinde ich eine besondere Liebe zu diesen kristallinen Lebensformen. Ihre natürliche Schönheit, Klarheit und Brillanz löst in mir Bewunderung und eine tiefe Ehrfurcht gegenüber der göttlichen Schöpfung aus.

Nach längerer intensiver Bekanntschaft mit den Sternenlicht-Kristallen macht sich eine Art Hellfühligkeit bemerkbar. Eine verlässlichere Intuition stellt sich ein. Man nimmt zunehmend das Wesen seines Gegenübers wahr und weniger dessen Hülle. Oft kann man die Gedanken des „anderen“ spüren.

Viele machen auch die Erfahrung, dass sie sich nicht mehr lange in alten Verhaltensmustern suhlen, die sie belastet haben, sondern echte Fortschritte machen. Durch die hinzukommenden kosmischen Lichtimpulse und die grössere Perspektive, kann der Einzelne früher erkennen, was sich eigentlich abspielt und somit schneller eine neue Wahl treffen. 

Manche Klienten berichten von einer zunehmenden inneren Sicherheit, die ihnen zum Beispiel bei einem Auftritt vor vielen Menschen zugute kommt. Eine innere Ruhe und Gelassenheit stellt sich ein. Man fühlt sich eingebettet in ein „Lichtgewebe“, das einen trägt, auch dann, wenn man einmal stolpern oder fallen sollte. Auch ein Abschwächen bis Auflösen von Ängsten wie Existenzängste, Selbstwertängste usw. beschreiben die Klienten.

Auf welche Weise die kosmischen Lichtimpulse umgesetzt werden, die durch den Kristall über die feinstofflichen Systeme in die DNA gelangen, wird nicht vom Sternbringer bestimmt, sondern durch das Höhere Selbst des Klienten. Dem Einzelnen wird immer nur soviel eingespielt, wie für ihn richtig und verarbeitbar ist. Deshalb ist es auch nie zuviel. Ein Schlüsselfaktor ist die persönliche Bereitschaft des Klienten zur Hingabe. Deshalb macht es keinen Sinn, jemandem eine Starcon-Sitzung aufzuschwatzen.

Driftet der Klient während einer Sitzung weg, so ist er nach der Sitzung innerhalb kurzer Zeit auch wieder voll da und klar in seinen Gedanken. Manchmal sieht man besser und empfindet Farben, Geräusche oder Gerüche intensiver.

Was mich immer wieder beeindruckt, ist die Offenheit und das Vertrauen der Klienten nach einer Sitzung. Oft geben sie Dinge von sich preis, die sehr persönlich sind und die man einem anderen Menschen in der Regel nicht gleich bei der ersten Begegnung schon erzählt. Sternbringer kennen diese Verbundenheit und verhalten sich mit der nötigen Achtung und Diskretion.

Wichtig ist, dass ein Sternbringer nur jene Sternqualitäten weitergibt, die er zuvor selber gut integriert hat. Dadurch erweitert sich seine eigene Wahrnehmung, sein Bewusstsein und er wird mit diesem Prozess vertraut. Das gibt ihm eine Sicherheit und Kompetenz, die sich vertrauensvoll auf seine Klienten auswirkt. 

Bei jenen, die die Methode schon länger praktizieren und bereits mehrere kosmische Lichtqualitäten integriert haben, hat sich auch ein neues Lebensgefühl einstellt - ein eigenartiger paradoxer Balanceakt. Man könnte es auch als neuen, kosmischen Selbstwert bezeichnen, der sich mit der Zeit entwickelt. Er beruht nicht auf äusserer Leistung, sondern auf eben diesem neuen kosmischen Gefühl der Gleichberechtigung und Wertschätzung. Je mehr wir uns mit dem Kosmos verbinden, umso deutlicher erfahren wir unsere äusserliche Winzigkeit in diesem riesigen Ganzen und es entwickelt sich eine gesunde Bescheidenheit. Andererseits spüren wir immer deutlicher, wie sich dieser unermessliche Kosmos und seine Geschichte, gerade jetzt durch unser kleines individualisiertes Selbst quasi von aussen betrachten und erkennen kann. Es fühlt sich sogar an, als ob wir Menschen trotz unserer winzigen Nichtigkeit dazu berufen sind, den Kosmos durch unser Staunen, Fühlen und Würdigen erst richtig ins Dasein zu rufen. Damit fällt unserer Nichtigkeit auch eine ziemliche Bedeutung zu; eine Bedeutung, die jenseits äusserer Leistung und Anerkennung liegt und allein in der Tiefe bewussten Seins liegt. Man kann hier buchstäblich von kosmischem Bewusstsein sprechen.

 

 

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