www.sternbringer.ch

         SpaceArt     ww.crossvalley-design.de  

 


Nach oben
Sternenreise?
STARCON
Aspekte der Arbeit
Sternenlicht Verbindung
Alma's Stern
Was Freude bereitet
Erdenhüter Kristalle

 


Besuchen Sie unsere Partnerseiten:


STARCON Seminare:

STARCON Praxis


STARCON Sternwarte

STARCON OnlineShop

Sternbringer.org

Sternbringer.de

 

 


Alma erinnert sich an ihren Stern

Eine Geschichte von Caroline Zimmerli für Kinder und Erwachsene
publiziert im Fischer-Verlag: ISBN 978-3-8301-0989-1

Wie jeden Tag wacht Alma schon früh am Morgen auf, neugierig, was der neue Tag wohl bringen mag.

Ihr Bruder Yves schläft noch, da macht sie sich auf den Weg zum Zimmer ihrer Mutter. Almas Mutter ist eine fleissige Frau, die sehr viel arbeiten muss, da ihr Mann (Almas Vater) vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.

Alma weiss, dass sie die Mama nicht wecken darf, denn wenn sie mal ausschlafen kann, ist das eine Seltenheit. Alma schaut liebevoll auf ihre Mutter und geht hinaus in den Garten.

Ja, das war eine traurige Zeit, als Papa starb: Mama hatte viel geweint, und Yves hatte sich in sein Zimmer zurückgezogen. Alma war oft allein mit ihrem Schmerz und ihrer Trauer. In dieser Zeit spielte Alma am liebsten draussen am nahen Waldrand. Dort sind ihre Freunde zuhause, der Marienkäfer, die kleine Zimmermannspinne, die so lustig kitzelt wenn sie über den Arm läuft, die Haselmaus, die so schnell in die Erde verschwinden kann, die kleinen zarten Gänseblümchen, der Löwenzahn und das Rotkehlchen.

Sie hören ihr immer zu, wenn sie erzählt, wie schwer es für die Mama ist, wie sehr sich Yves zurückgezogen hat, wie er Alma immer auslacht, wenn sie erzählt, was für Neuigkeiten sie vom Gänseblümchen oder dem Rotkehlchen gehört hat.

Ja, Alma kann mit den Tieren und den Pflanzen reden. Anfangs hat sie gemeint, dass alle Menschen das können und machen. Doch mit der Zeit hatte Alma gemerkt, dass die Mama oder Yves sie nie ernst nahmen, wenn sie davon erzählte und ihr nicht glaubten, was der Marienkäfer oder das Gänseblümchen ihr erzählt hatten. So hat Alma sich entschieden, das für sich zu behalten. Oft denkt sie darüber nach, warum die andern sich nicht mit den Tieren und Pflanzen unterhalten; vielleicht hören sie diese Stimmen nicht oder haben einfach keine Zeit, zuzuhören.

Wann immer Alma konnte, setzte sie sich unter die alte Linde und erzählte den Waldbewohnern ihre Freude und ihren Kummer. Sie wusste, dass diese Lebewesen genauso wie sie auf der Mutter Erde leben und eine Aufgabe zu erfüllen haben.

Eines schönen Tages kam die liebe Tante Stephanie zu Besuch. Das war, wie wenn die Sonne am Morgen aufgeht, denn Tante Stephanie ist voller Lebensfreude und Humor. Sie hat die ganze Familie aufgeheitert. Sogar Mama hat wieder gelacht und auch Yves hat sich freiwillig an den Küchentisch gesetzt, um Tante Stephanies Geschichten zu lauschen.

Sie kann wundervolle Geschichten erzählen, da sie schon viel in der Welt herumgekommen ist und viele fremde Länder gesehen hat.

An diesem Abend, als Alma schlafen gehen musste, hat sich Tante Stephanie zu ihr ans Bett gesetzt und erzählte ihr die Geschichte vom Stern Almach. Alma hörte fasziniert zu:

„Die Bewohner vom Stern Almach waren so sehr damit beschäftigt, herauszufinden, wie das Universum und die Welt, in der sie leben funktioniert, dass sie zuerst gar nicht merkten, wie die Luft um sie herum immer dünner wurde, und wie die Pflanzen zu Grunde gingen. Als sie merkten, dass viele starben und die Luft nur noch für ein Wesen ausreichte, nur ein Wesen die Chance hatte, zu überleben, und nur wenn sie alle ihre Kraft, ihre Liebe, ihre Güte und Aufmerksamkeit an dieses eine Wesen geben würden. Also machten sie sich sofort auf die Suche!

Sie wussten, dass es ein Bewohner sein musste, der ein tiefes, reines und aufrichtiges Herz hat.

Nach langem Suchen fanden Sie ihn: Nathcon. Nathcon war nicht besonders intelligent, doch er hatte wahrlich ein reines, aufrichtiges Herz, ein starkes Mitgefühl für alle Lebewesen und eine tiefe Ehrfurcht vor allem Leben.

So kam es, dass alle ihre ganze Energie auf Nathcon richteten. Er öffnete sein Herz und nahm alle Fähigkeiten, die ganze Liebe und Güte, die ganze Aufmerksamkeit in sich auf.

Nachdem dieses Problem gelöst war, konnte Nathcon aus sich heraus selber neue Wesen schaffen und es gab allmählich wieder Bewohner auf Almach. Alle hatten von diesem Zeitpunkt an ein tiefes Gefühl, dass alles EINS ist. Doch sie kannten auch das Gefühl einer tiefen Traurigkeit und einer tiefen Hoffnung - ein Gefühl, dass alles möglich ist und dass Wesen alles erreichen können, was sie wollen, wenn sie zusammenhalten. Sie wussten auch, dass wenn sie sterben, sie nur ihre Körper ablegen werden, und ihre Seele weiterlebt. Und diese bedeutsame Eigenschaft hätten auch alle Erdenbewohner erhalten, damit sie sich eines Tages miteinander verbinden können. Dann würden die Menschen auch merken, dass durch dieses Wissen viele Probleme und Schwierigkeiten auf der Erde gelöst werden können.“

Tante Stephanie schaute Alma aufmerksam an. Das kleine Mädchen war so sehr fasziniert von dieser Geschichte, dass sie vergass, den Mund zu schliessen. Alma hatte mit grossen Augen zugehört und als sie merkte, dass Stephanie aufgehört hatte, zu erzählen, sprudelte es wie ein tosender Bergbach aus ihr hervor: “Ja, das weiss ich. Das stimmt! Ich weiss, dass Papa immer noch gut auf mich schaut. Ich kann mich mit den Tieren und Pflanzen unterhalten. Ich spüre, wenn Mama traurig ist, schon bevor sie zur Türe herein kommt. Ich sehe, wenn Yves sich in sich selber einschliesst und gar keinen Kontakt mit seiner Umgebung will.“

Tante Stephanie kramte in ihrer Hosentasche und nahm einen zauberhaft schönen, funkelnden Stein heraus, den sie Alma hinstreckte. So einen schönen, klaren Stein hatte sie noch nie gesehen.

Er sei aus Amerika, man habe ihn tief aus der Erde geholt, wo er schon sehr, sehr viele Jahre darauf gewartet habe, bis man ihn ans Tageslicht bringe. Das erzählte er Alma.

Und dass er im Sternenlicht von Almach gebadet habe, und ihr deshalb ganz viele Geschichten von den Wesen auf dem Stern Almach erzählen könne.

Stephanie erzählte ihr, dass sie diesen Kristall, nachdem sie von ihrer Nichte erzählt hatte, ( das Alma mit den Pflanzen und Tieren  sprechen könne, und es für sie sehr schwierig sein denn niemand wolle ihr glauben was sie sehe und höre) von jemandem geschenkt bekam, der den Kristall sorgfältig in einen Spiegelhohlraum klebte diesen dann auf ein Teleskop aufsetzte und  sagte, dass dieser glänzende Erdbewohner jetzt seine Aufgabe bekomme, nämlich das einzigartige Wissen von Almach auf die Erde und zu den Erdenbewohnern zu bringen. Den Menschen ein zusätzliches Licht zu bringen. Dieser Mann hatte gesagt:“ gib diesen Sternenlichtkristall deiner Nichte, die wird sich sicher sehr darüber freuen.“ Und jetzt hatte sie dieses Juwel mitgebracht.

Alma konnte an diesem Abend fast nicht einschlafen. Sie war so aufgeregt  über dieses wunderschöne Geschenk, das sie von Tante Stephanie erhalten hatte.

 Noch lange Zeit hörte sie den Geschichten des Kristalls zu. Er erzählte ihr, wie es war, solange unter der Erde zu sein, wie es war, als man ihn aus der Erden Mutter rausholte, wie sich die Menschen an seiner Brillanz erfreuen, wie es für ihn war, als er in einem Spiegelkörper in klarem Sternenlicht gebadet hatte- wie viele Dinge er vom Stern Almach erfahren hatte, und wie er sich über diese spezielle Aufgabe freute die er dort bekam. Wie wichtig es sei das die Menschen mehr Licht auf ihrem schönen Planeten erhalten. Und wie sehr erfreut es sei, dass er jetzt hier bei Alma sein dürfe, und ihr all die wunderbaren Dinge von Almach erzählten könne, und wie wunderbar dass er mit ihr kommunizieren könne. Er erzählte Alma das er ganz, ganz wenig Menschen getroffen hatte, die ihn verstanden haben.

Das konnte Alma sehr, sehr gut verstehen, und sie erzählte, wie oft sie nach Hause gekommen war und ihrer Mutter die spannenden Geschichten erzählte, die sie vom Eichhörnchen, dem Löwenzahn oder der kleinen Spinne gehört hatte- und wie traurig es war, als Mama ihr immer wieder zu erklären versuchte, dass sie nicht mit den Pflanzen und Tieren sprechen könne, das sei nur ihre überschwängliche Fantasie. Wie ihr Bruder sie dann immer ausgelacht hatte und sie foppte mit diesen Geschichten. Bis sie aufhörte davon zu erzählen.

Die zwei neuen Freunde vereinbarten, dass sie am nächsten Morgen gleich nach dem Frühstück hinaus gehen werden, um die vielen Freunde am nahen Waldrand zu besuchen, und dass sie sich auch noch bei Tante Stephanie bedanken wollen, die ja diese zwei Freunde zusammen brachte.

Alma legte sich hin, bettete den neuen Freund nah bei sich ins Bett und schlief überglücklich ein. Sie träumte von einer wunderschönen, harmonischen Welt, in der sich alle Wesen so unterhalten konnten, wie sie es mit dem Kristall und ihren Freunden, den Pflanzen und Tieren konnte. Das war ganz normal und niemand sprach von überschwänglicher Fantasie. Niemand musste oder konnte etwas verstecken, weil sie sich alle ins Herz sehen konnten. Es wurde ganz selten gesprochen, da sie sich alle ohne Worte verstehen konnten, und wenn jemand traurig war, kamen alle in seine Nähe und schenkten etwas von dem Wissen, das sie alle zusammen gehören. Und die Trauer verwandelte sich in das Wissen von der Einheit.

Als Alma am Morgen aufwachte erzählte sie ihrem Freund dem Kristall ihren besonderen Traum. Der Kristall erklärte ihr:„Ja du hast vom Stern Almach geträumt.“

„Ich möchte gerne dort ihn gehen“ erwiderte Alma „ das kommt mir alles so bekannt vor, wenn ich daran denke bekomme ich Heimweh.“

„Ja das kann ich mir gut vorstellen,“ meinte der Kristall. „Vermutlich ist das dein Heimatstern.“

„Und wie kann ich wieder dorthin zurück gehen?“ wollte Alma wissen.

„Du bist aus Sternenstaub gebacken, und eines Tages wirst du auch wieder dorthin zurückgehen. Doch bis es so weit ist, hast du noch deine Aufgaben, die du dir vorgenommen hast, hier auf der Erde zu erfüllen. Denn es gibt noch viele Menschen, die wieder nach Hause gehen möchten, doch sie sind noch immer auf der Suche, wo denn ihr Zuhause ist. Und dies wird unsere gemeinsame Aufgabe sein: die Menschen, die diese Sehnsucht in ihrem Herzen spüren, zu begleiten und ihnen aufzuzeigen, wie sie den Heimweg wieder finden.“

Alma wusste nun dass es ihre Aufgabe ist den Menschen zu helfen, sich an ihre Familie zu erinnern, an ihre Sternenfamilie, damit sich die Menschen wieder verbinden und ihr Erbe annehmen können.

Von nun an trug Alma ihren Kristall Natcon Tag und Nacht bei sich. Jeden Tag gingen sie raus zu der kleinen Zimmermannspinne und den Gänseblümchen.  

Fortsetzung folgt......

 

 

 

 

 

 

 

 

Einzelsitzung ] Sternreise ] Erfahrungen ] Produkte ] Sterne ] Sternen-Liste ] Aus- & Weiterbildung ] Licht+Bewusstsein ] Texte ] Presse ]

STARCON - Edwin & Caroline Zimmerli, Zentrum Riedsteg - Bergstrasse 101, CH-8707 Uetikon am See 
Tel. ++41 (0)44 920 40 71, Fax ++41 (0)44 920 40 72,
www.holoenergetic.ch